Antworten auf Ihre Fragen

Sie hatten Fragen zu Kühl Gefrierkombis. Und wir haben geantwortet.

Da wir aufgrund der hohen Anzahl der Fragen nicht individuell auf jede eingehen können, finden Sie hier die häufigsten Fragen und entsprechende Antworten/Lösungsmöglichkeiten.

Was verbraucht eine alte Kühl-Gefrierkombination?

Ein familientaugliches Altgerät mit einem Nutzinhalt von 340 Litern verbraucht um die 390 Kilowattstunden im Jahr. Unter Altgeräten verstehen wir Kühl-Gefrierkombinationen, die vor dem Jahr 2012 in den Handel gelangt sind und nicht einmal die seither vorgeschriebene Mindesteinstufung der Energieeffizienzklasse A+ erreichen. Das entspricht einer jährlichen Stromrechnung von 100 Euro.

Zum Vergleich: Ein modernes Gerät gleicher Größe mit der Einstufung A++ reduziert den Energieverbrauch um mehr als die Hälfte! Wenn wir von einer 10-jährigen Nutzungsdauer der Kühl-Gefrierkombination ausgehen, würden den 1.000 Euro des Altgeräts knappe 400 Euro des neuen Modells gegenüberstehen. Allein durch die Stromkosten kann sich also die Anschaffung einer neuen Kühl-Gefrierkombination binnen weniger Jahre amortisieren!

Was wiegt eine Kühl-Gefrierkombination?

Das Gewicht einer Kühl-Gefrierkombination hängt stark von ihrer Größe, dem verwendeten Material und den verbauten Extras ab. Die üblichen Werte pendeln zwischen 60 und 90 Kilogramm, natürlich gibt es auch besonders kleine Leichtgewichte sowie richtige Platzwunder mit Übergröße, die mehr als 100 Kilogramm wiegen. In jedem Fall sollten Sie bedenken, dass das Verpackungsgewicht in der Regel noch etwas höher ausfällt.

Wie taut man eine Kühl-Gefrierkombination am besten ab?

Ältere Kühl-Gefrierkombinationen und auch neuere Modelle ohne NoFrost-Unterstützung neigen früher oder später zu starker Vereisung, sodass ein Abtauen unumgänglich wird. Auf keinen Fall sollten Sie in diesem Fall »handgreiflich« werden und dem Eis mit Messern oder anderem Werkzeug zu Leibe rücken. Stattdessen sollen Sie die Kühl-Gefrierkombination vollständig leerräumen und abschalten.

Hat Ihr Modell zwei getrennte Kühlkreisläufe, können Sie die Kühlsektion befüllt und in Betrieb lassen, andernfalls müssen Sie in den sauren Apfel beißen und Ihr Gerät komplett leeren. Zur Sicherheit können Sie in diesem Fall auch den Stecker ziehen. Legen Sie den Boden vor der Kühl-Gefrierkombination mit Handtüchern aus und stellen Sie einen Behälter auf, um das Schmelzwasser aufzufangen. Je nach Größe Ihres Geräts kann dieser Vorgang mehrere Stunden oder sogar Tage dauern, in der Regel wird es aber deutlich schneller gehen.

Gefahrlos beschleunigen können Sie das Abtauen, indem Sie einen Behälter mit heißem Wasser und vielleicht einem Schuss Essig in den Gefrierbereich stellen und die Türen danach wieder schließen. Die Lebensmittel können Sie in der Zwischenzeit in Kühltaschen einlagern, am einfachsten ist es aber, wenn Sie das Abtauen so planen, dass möglichst wenig ausgelagert werden muss. Ist Ihnen dieser Aufwand zu hoch, sollten Sie über die Anschaffung einer neuen Kühl-Gefrierkombination mit NoFrost-Unterstützung nachdenken – hier entfällt das regelmäßige Abtauen nämlich komplett.

Wie funktioniert eine Kühl-Gefrierkombination?

Eine Kühl-Gefrierkombination ist im Wesentlichen genau das, was der Name besagt: eine Kombination aus Kühl- und Gefrierschrank. Meist ist der größere Kühlbereich oben und das kleinere Gefrierabteil unten, manchmal sind beide auch vertauscht und bei besonders großen Side-by-Side-Geräten stehen Kühl- und Gefrierschrank Seite an Seite.

Bei günstigen Modellen teilen sich Kühl- und Gefrierbereich einen Kühlkreis, können also nur im Verbund angesteuert werden, ein getrenntes Ein- oder Ausschalten ist nicht möglich.

Teure Modelle mit zwei separaten Kühlkreisläufen verhalten sich hingegen wie zwei unabhängige Geräte und bieten dementsprechend mehr Bedienkomfort. Im Direktvergleich zu zwei Einzelgeräten benötigt eine Kühl-Gefrierkombination aber weniger Platz und Energie und ist darum in jedem Fall eine lohnende Anschaffung.

Wie lange hält eine Kühl-Gefrierkombination?

Zumindest hochwertige Modelle sind sehr langlebig und überschreiten die übliche Garantiefrist von zwei Jahren um ein Vielfaches. Nicht umsonst gewähren manche Hersteller 10 Jahre Garantie auf den verbauten Kompressor. 10 bis 15 Jahre kann eine gute Kühl-Gefrierkombination leicht überstehen, in der Praxis gibt es auch noch ältere Geräte, die anstandslos ihren Dienst versehen. Bei pfleglicher Behandlung werden Sie also sehr lange Freude an Ihrer Neuanschaffung haben – vorausgesetzt, Sie entscheiden sich für ein hochwertiges Modell.

Wie lange muss man eine Kühl-Gefrierkombination stehen lassen?

Immer wieder ist zu hören und zu lesen, dass eine Kühl-Gefrierkombination nicht sofort nach erfolgter Lieferung angeschlossen werden darf. Die zeitlichen Angaben für die Wartefrist variieren teils stark.

Mythos oder Wahrheit?

Die Antwort auf diese Frage hängt von zwei Faktoren ab: Wie alt ist das Modell? Und: Wie wurde es transportiert? Neuere Kühl-Gefrierkombinationen sind weit schneller einsatzbereit als ältere Geräte. Die Wartefrist erhöht sich aber drastisch, wenn das Gerät im Liegen transportiert wurde. Das liegt im Wesentlichen an dem Öl des Motors, das sich bei waagerechter Position in den Rohren verteilt und erst zurück in den Motor fließen muss. Etwa 4 bis 12 Stunden sollten als Wartezeit bei neuen Geräten aber ausreichen, wurde die Kühl-Gefrierkombination vorwiegend senkrecht fortbewegt, genügt auch schon eine halbe Stunde. In jedem Fall sollten Sie dazu die Angaben des Herstellers beachten, da sich die einzelnen Modelle hier stark voneinander unterscheiden können.

Was ist der ideale Wandabstand für eine Kühl-Gefrierkombination?

3 bis 5 cm Sicherheitsabstand zur Wand sollten Sie für Ihre Kühl-Gefrierkombination einplanen. Viele Modelle enthalten bereits einen Abstandhalter, der diese Pufferzone sicherstellen soll. Das ist notwendig, damit die Luft zirkulieren kann und das Gerät nicht überhitzt – entgegen seines Namens und seines Zwecks kann eine Kühl-Gefrierkombination an bestimmten Stellen nämlich sehr, sehr heiß werden. Auch hier gilt im Zweifelsfall die Angabe des Herstellers.

Wie schließe ich eine Kühl-Gefrierkombination an das Wasser an?

Manche Kühl-Gefrierkombinationen setzen einen Frischwasseranschluss voraus.

Das ist häufig bei Modellen mit besonderen Extras wie einem Eiswürfelbereiter der Fall. Ist dann kein Wassertank vorhanden, muss ein Wasseranschluss her, um alle Funktionen der Kühl-Gefrierkombination nutzen zu können. Hierbei gilt, dass die Entfernung zwischen Wasseranschluss und Gerät möglichst gering ausfallen sollte, um lange stehendes Wasser zu vermeiden und das Risiko eines Wasserschadens zu minimieren. Etwa 3 Meter sollte die Höchstgrenze für eine Zuleitung sein. Da geeignete Schläuche keine Verschlussautomatik besitzen, würde im Falle eines Defekts immer das ganze Wasser auslaufen – je weniger Schlauch, desto geringer das Risiko. Normalerweise gestaltet sich der Anschluss sehr einfach und kann auch von Laien jederzeit bewerkstelligt werden.

Für längere Leitungen oder einen komplizierten Verlauf kann unter Umständen ein Installateur hinzugezogen werden. Achtung: Vor dem Hantieren am Wasseranschluss sollte der Hahn natürlich zugedreht werden! Falls Sie nicht genügend Anschlüsse besitzen und eine Leitung teilen wollen, benötigen Sie einen Y-Verteiler, der normalerweise nicht im Lieferumfang enthalten ist.

Sollte Ihr Wasserhahn außerhalb der gängigen Norm liegen, benötigen Sie außerdem ein zusätzliches Reduktionsstück – derartige Details sollten Sie am besten vor dem Kauf abklären. Manche Modelle besitzen einen externen Wasserfilter, der im Lieferumfang enthalten ist und zwischen Wasserhahn und Kühlschrank montiert werden und in bestimmten Abständen ausgetauscht werden muss. Auch in diesem Fall sollten Sie immer zuerst die Dokumentation des Herstellers beachten.

Aktuelle Geräte im Vergleich finden Sie im Kühlgefrierkombination Test.

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Schreiben Sie uns an info [ätt) kuehl-gefrierkombination-blog.de

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